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Sportfreunde-Kampagnen

Sportvereine, auch jene des Arbeitersports, leisten seit jeher nicht nur sportliche Arbeit, sondern schaffen für unsere Gesellschaft in sozialer oder gesundheitlicher Hinsicht einen erheblichen Mehrwert. Sowohl FunktionärInnen als auch AthletInnen erleben im Sportverein weit mehr als nur die Jagd nach Metern und Sekunden, Meistertiteln, körperlichem Wohlbefinden u.v.m. Für viele bedeutet ihr Sportverein auch einen fixen Lebensbestandteil, in dem eine gesamtpersönliche Entwicklung stattfindet, Freundschaften geschlossen werden und gemeinsame Erlebnisse nachhaltig wirken.

1998 startete die ASKÖ damit, die gesellschaftliche Bedeutung der Arbeit ihrer Sportvereine mit sogenannten „Sportfreunde-Kampagnen“ in den Vordergrund zu rücken.

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Es zählt nicht, woher du kommst

Als erstes kam 1998 ein Integrations-Thema. Die ASKÖ präsentierte, von der EU-Kommission gefördert, die Kampagne „Es zählt nicht, woher du kommst“. Alle österreichischen Sportvereine wurden eingeladen, ihre Aktivitäten zu präsentieren, die Besten wurden ausgezeichnet. Es gewann der ATSV Timmelkamm für die Arbeit mit Flüchtlingskindern aus dem ehemaligen Jugoslawien. Zweiter wurde der Schwimmklub „Austria Wien“, Dritter der ASKÖ Volleyball Club Simmering.

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Jung und alt gemeinsam im Sport

1999 folgte die Sportfreunde-Kampagne „Jung und alt gemeinsam im Sport“, die das Seniorensportferat der ASKÖ Steiermark für das Projekt „Fitness und Gesundheitsförderung im Generationensort“ für sich entschied. Den 2. Platz erreichte WAT Atzgersdorf Handball mit „Jung und alt für den Handballsport“, den 3. Platz IBS ASKÖ Klagenfurt Badminton mit „Nachwuchsbetreuung – von Alt, für Jung“. Insgesamt wurden 42 Projekte eingereicht, Bundeskanzler Viktor Klima und Staatssekretär Peter Wittmann nahmen die Ehrung im Bundeskanzleramt vor.


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Sport macht fit - Frauen macht mit

2000 lautete das Thema „Sport macht fit – Frauen macht mit“. Den ersten Platz erreichte diesmal ASKÖ Komperdell mit dem Thema „Frauen fördern/betreuen Frauen – ein Mentorinnen-System“. Dahinter folgte der Lauftreff Willendorf mit „In 12 Wochen fit für den Österreichischen Frauenlauf“, den 3. Platz holte sich der ASKÖ TC Murdorf/Judenburg mit „F.I.T Frauenpower im Tennis“. 22 Projekte mit tollen Aktivitäten werden insgesamt eingereicht.


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Double Your Fun

2001 hieß die Kampagne „double your fun“ und war neuen Trends im Jugendsport gewidmet. Wieder werden die Vereine zur aktiven Teilnahme eingeladen, 18 Einreichungen mit sehr hoher Qualität  wurden gesichtet und beurteilt. Den 1. Platz gewann der Skate&Board-Club 31 mit „Funpark-Skatepool“ vor ATSV OMV Auersthal Leichtathletik mit „Knirpsenmeeting“ und dem Kapfenberger Sportverein mit „Nachwuchsmodell, Polysportive Ausbildung“. Die Förderbeiträge werden erstmals in Euro ausbezahlt und sind noch gewöhnungsbedürftig.