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Landesverbände

Burgenland

Das Burgenland kam erst 1921 zur Republik Österreich. Zu dieser Zeit waren die ersten Arbeitersportvereine in anderen Teilen des Landes schon fast drei Jahrzehnte aktiv.

Waren es anderswo die Turner, Naturfreunde und die Radfahrer, die am Anfang der Bewegung standen, so hatten im Burgenland die Fußballer die Nase vorne, die anderen Sportarten folgten erst danach. Fußball hatte den Vorteil, besonders in ländlichen Regionen, dass zunächst keine besonderen Sportanlagen und –einrichtungen notwendig waren. Den Ansprüchen dieser Zeit genügte ein Stück Wiese, die Tore konnte man selbst basteln.

 

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Kärnten

Die Initiativen zum Wiederaufbau der Arbeitersportbewegung in Kärnten starteten sofort nach Beendigung des Krieges. Bereits 1946 gab es 33 ATUS-Vereine mit 3300 Mitgliedern, dazu noch mehrere Handball- und Fußballvereine. Sie schlossen sich mit den ARBÖ- Naturfreunde- und SJ-Sportgruppen zusammen, sodass die Bewegung Ende 1946 schon auf 7834 Mitglieder verweisen konnte. Diese Zahlen schnellten von 123 Vereinen mit 22.000 Mitgliedern (1957) auf 298 Vereine und Ortsgruppen im Jahr 1976. Die Entwicklung blieb jedoch in der Folge nicht stecken und es wurde auch in den zehn Jahren von 1981 bis 1991 ein Zuwachs von neuerlich 50 Prozent verzeichnet. Die ASKÖ mauserte sich zum stärksten Sportdachverband des Landes.

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Niederösterreich

Im heutigen Niederösterreich – Wien und Niederösterreich bildeten bis 1920 eine Einheit - entstanden die ersten Arbeiter-Turnvereine im heutigen „Industrieviertel“. Der erste Arbeitersportverein in Wiener Neustadt, der „Arbeiter- Turnverein Vorwärts“ wurde am 2. September 1899 ins Leben gerufen. In Mödling erfolgte die Gründung eines eigenen Turnvereins bereits 1898. 1905 wurde zum ersten Mal gekickt – in Wilhelmsburg bei St. Pölten gründeten Arbeiter einen Fußballverein.

 

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Oberösterreich - Start in der schönen Natur

In Oberösterreich startete der Arbeitersport in der Natur. Die Naturfreunde gründeten im Jahr 1897 die Ortsgruppe in Steyr. Hervorgegangen aus einer Gruppe von Arbeitern, die zuvor noch im Deutschen Turnverein aktiv war.

Zu dieser Keimzelle zählte auch dein gewisser Franz Imperial. Als nur 16jähriger wagte er es 1898, mit seinen Genossen von den Arbeiterturnern am Maiaufmarsch teilzunehmen. Für die bloße Teilnahme an dieser Kundgebung flog er prompt von der Schule. Er wurde später einer der führenden ASKÖ-Funktionäre Oberösterreichs.

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Salzburg: Die "Freiheit Hallein" begann 1908

Die Keimzelle der Arbeitersportbewegung im Land Salzburg liegt in Hallein, wo im Jahr 1908 die Mitglieder der „Sozialen Arbeiterjugend“ den Beschluss fassten, den Arbeiter-, Turn- und Athletenclub „Freiheit Hallein“ zu gründen. Im Jahr 1912 kam es dann durch den „Allgemeinen Turnverein“ auch zur Gründung eines Arbeiterturnvereins in der Stadt Salzburg und am 1. Mai desselben Jahres marschierten erstmals Arbeiterturner bei einer Maikundgebung mit.

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Steiermark

In der Steiermark ging man es vorsichtig an. Zuerst gab es eine „vorbereitende“ Sitzung zur Wiedererrichtung des ASKÖ, diese wird mit dem 7. September 1945 datiert. Es wurde auch nur eine „provisorische“ Landesleitung unter Max Cechal bestellt. Die tatsächliche Wiedergründung erfolgte dann bei einer Landeskonferenz im folgenden Winter.

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Tirol

Erst Radfahren, dann Karl Marx

In Tirol war die Bevölkerung in der Zeit, da die Arbeitersportorganisationen in den Städten schon aktiv waren, überwiegend bäuerlich geprägt, die christlich-konservative Regierung verhielt sich ablehnend bis feindselig. Nur in wenigen Orten war die Arbeiterschaft so stark, dass die Sozialdemokraten in den Gemeinden vertreten waren. Das stellte damals eine wichtige Voraussetzung für die Gründung von Arbeiterorganisationen dar. Zu diesen Orten zählte neben der Landeshauptstadt Innsbruck auch Jenbach, Häring Kufstein, Wörgl, Kramsach oder Kitzbühel.

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Vorarlberg

Im Westen hieß es zuerst „Berg frei“

Wenn schon im Namen des Bundeslandes der Berg steht, der zwischen Vorarlberg und dem restlichen Österreich emporragt, ist es wenig verwunderlich, dass die Naturfreunde die ersten waren, die als Verein des Arbeitersports eine eigenständige Gruppe ins Leben riefen.

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Wien

In Wien fiel die Wiedererrichtung des ASKÖ in vielen Bereichen mit jenen der Bundesorganisation zusammen. So wurden bis zum Dezember 1947 beider Agenden vom Bundessekretariat wahrgenommen. Die enge Verbindung zwischen der Wiener SPÖ und den ASKÖ-Funktionären ermöglichte schon in den vierziger und fünfziger Jahren große Fortschritte in der Sportförderung.

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