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ASKÖ Tirol: Präsident Heinz Öhler und LGF Claudia Stern

Präsident Heinz Öhler, Foto: ASKÖ Tirol

Die ASKÖ Tirol hat sich durch beständige und fleißige Arbeit im Westen Österreichs einen tollen Stellenwert erarbeitet. Wie die aktuele Situation und die Zukunft bewertet werden, dazu äußern sich der seit Oktober 2016 neue Präsident Dkfm. Heinz Öhler und Landesgeschäftsführerin Mag. Claudia Stern.

ASKÖ-Tirol Präsident Dkfm. Heinz Öhler:

"Anlässlich der 125-Jahr-Feier Arbeitersport sei ein geraffter Rückblick auf die nun bald 100-jährige Geschichte der ASKÖ-Tirol erlaubt. Unser Landesverband wurde damals mit 5 Vereinen gegründet. Ende 1931 waren bereits 36 Vereine bei der ASKÖ-Tirol gemeldet. Durch die schweren Kriegsjahre wurden die anfänglichen Strukturen wieder vernichtet und es kam zu einer Neugründung im Jahr 1945. Ein Jahr später, 1946, konnten dann bereits wieder 30 Mitgliedsvereine gezählt werden. Im Jahr 1990 waren es dann bereits über 190 Vereine.

Die ASKÖ-Tirol hat sich also in den letzten Jahrzehnten rasant weiterentwickelt. Heute zählt die ASKÖ-Tirol über 500 Mitgliedsvereine mit über 43 000 aktiven Mitgliedern.

Die immer größer werdende Anzahl an Mitgliedsvereinen, neuen Sportarten, neuen Projekten und auch der immer mehr an Bedeutung gewinnende Bereich der Gesundheitsförderung/des Gesundheitssports haben die ASKÖ-Tirol zu einem wichtigen Player in der Tiroler Sportszene gemacht.

Der organisierte Sport mit all seinen VereinssportlerInnen und immer noch vorrangig ehrenamtlichen FunktionärInnen und TrainerInnen spielt für ganz Österreich eine enorm wichtige Rolle. Nur die Sportvereine ermöglichen es ein, flächendeckendes und leistbares Sportangebot in ganz Österreich zu gewährleisten. Als ASKÖ-Tirol ein Rädchen dieses „Meisterwerks des organisierten Sports“ zu sein, erfüllt uns mit Stolz. Ziel muss es sein, auch in Zukunft, diese Sportkompetenz zu erhalten und auszubauen."

LGF Claudia Stern:

Wie siehst du deinen Landesverband in deinem Bundesland positioniert?

Die ASKÖ-Tirol ist sehr breit aufgestellt. Neben der Betreuung und Beratung unserer Mitgliedsvereine gibt es ein vielfältiges Schulungsangebot in allen wichtigen Sport- und Bewegungsbereichen. Es werden regelmäßig Funktionärsschulungen und/oder Aus- und Fortbildungen zur Qualifizierung unserer TrainerInnen und ÜbungsleiterInnen in Tirol angeboten.

Welche Schwerpunkte hat dein Landesverband aktuell, worauf bist du besonders stolz?

Schwerpunkt ist sicherlich die direkte Vereinsförderung. Wir versuchen möglichst viel Fördergeld gezielt in die Nachwuchs- und Trainerarbeit zu investieren. Auch die Gewinnung und Weiterbildung von FunktionärInnen ist uns sehr wichtig, da es zukünftig mit Sicherheit schwieriger werden wird, Personen für ehrenamtliche Funktionen in Vereinen zu gewinnen.

Stolz bin ich auf unser Projekt „Sport und Bewegung für onkologische PatientInnen“. Das Projekt wurde 2011 gestartet und vom Sportministerium für 2 Jahre unterstützt. Wir haben es geschafft nachhaltig weiterhin unsere Sport- und Bewegungsprogramme in ganz Tirol für Personen nach Krebserkrankung anzubieten und uns als wertvollen Netzwerkpartner für die Tirol Kliniken, die TGKK und die Krebshilfe Tirol zu entwickeln.



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